15 Geocaches auf einen Streich – Tour durch Piding

Bisher habe ich eifrig die Salzburger Umgebung bei der Suche nach Geocaches unsicher gemacht. Am Sonntag begab ich mich gemeinsam mit Cacher Kollegen LemonSoda auf eine kleine Tour Deutschland ins nahe Piding. Noch zu Hause in Salzburg knobelten wir uns 8 Verstecke aus, die wir unbedingt besuchen wollten und schon ging es los…

  1. GC1AA9X Austria-Germany befindet sich auf dem Rastplatz Walserberg in Richtung Deutschland. Der Cache war recht rasch gefunden, wenngleich der Zugang derzeit etwas schwieriger ist, da dort momentan gebaut wird.
  2. In Piding angekommen, widmeten wir uns GC1A2VH PIDING – Rastanlage Piding-Süd. Dort tummelten sich viele sonnenhungrige Nicht-Geocacher (“Muggles”) die wie wir das herrliche Wetter geniessen wollten, aber damit die natürlichen Feinde des Geocachers sind. In der Zwischenzeit haben wir aber schon ein bisschen Erfahrung und konnten so den Cache gefahrlos suchen, bergen und an ungefährlicherer Stelle loggen. Die Kunst besteht natürlich darin, den Cache wieder unentdeckt zurückzubringen. Aber auch das haben wir geschafft. Eine tolle Idee ist der Behälter selbst. Es handelt sich um ganz einfaches Doserl mit Magneten von Ikea.
  3. Weiter ging es zum GC178HW PIDING – Herzlich Willkommen. Das ist einer der Caches, bei dem die Koordinaten überhaupt nicht mit dem Versteck übereinstimmen. Glücklicherweise steht in der Beschreibung, dass man das Gebäude betreten solle. Kaum dort angekommen, konnte sich der Cache nicht mehr lange vor uns verbergen. Schwieriger war schon die Herausnahme der gut eingeklemmten Dose.Danach war erst einmal eine kurze Pause beim nebenan gelegenen Fleischlaberl-Schnellimbiss angesagt. Dort konnte ich auch gleich ein besonders gut gelungenes Hinweisschild entdecken.

    Burgerking Hinweisschild zum Feuermelder

  4. Gut gestärkt ging es zum Feldkreuz des GC1A3X3 PIDING – Highway View. Der erste Micro auf dieser Tour wehrte sich doch einige Zeit. Er war zwar auch gut versteckt, aber vielleicht hat es auch etwas mit der noch andauernden Verdauung zu tun? Im Nachhinein fragt man sich zwar meist, warum man an genau der Stelle nicht zuerst gesucht hat. Die Parkbank war heute Muggle-frei, so konnten wir unseren Fund bequem loggen.
  5. Nicht weit weg lag dann GC1A3X0 PIDING – Schleierfahndung. Dieser Cache hat es in sich. Birgt man ihn von der falschen Seite, braucht man auf jeden Fall die Hilfe von zwei weiteren Händen um ihn loggen zu können.
  6. Bei GCRAGF PIDING – Mauthauser Kircherl dachten wir zuerst an einen Friedhofs-Cache. Üblicherweise sind solche aber explizit ausgewiesen. Da entdeckte ich, dass die von uns verwendeten Koordinaten aus dem Listing nicht den Header-Koordinaten entsprachen. Mit den nun richtigeren Koordinaten war dieser Micro dann bald gefunden. Schön versteckt, glücklicherweise führt das Bachlein zur Zeit tatsächlich wenig Wasser.
  7. Nun galt es den wunderschönen Briefkasten GC1A3XD PIDING – Letterbox und TB-Hotel zu finden. TB-Hotels sind eine praktische Einrichtung, denn sie sind üblicherweise so groß, dass man mehrere oder gar viele TravelBugs (TB) – also mehr oder weniger große Gegenstände die man auf Reise schicken will – dort ablegen und entnehmen kann. Dieser Cache liegt mitten in einer Siedlung und ist gut sichtbar. Ob der Briefträger hier ab und an auch richtige Brief einwirft?Sieben der 8 vorbereiteten Caches waren damit erfolgreich nach 2,5h gefunden. Was tun mit dem angebrochenen Nachmittag? Richtig, wir sind weiter auf die Jagd gegangen.
  8. GC1GHT9 PIDING – Mc Gyvers Cache bot sich an. Ein Cache mit Schwierigkeitsgrad 3 (von 5) und Terrainwertung 2 (von 5) kann schon einige Zeit dauern. Selbst wenn man ihn findet, heißt das ja noch nicht, dass man ihn auch heben kann. Wir befanden uns glücklicherweise im Wald. So war es relativ leicht einen passenden – bereits am Boden liegenden – Ast zu finden und LemonSoda steuerte die Magnetstange bei. Mc Gyvers Tool war dann rasch mit Isolierband zusammengebastelt. Damit war der Cache in gut 4m Höhe relativ einfach zu bergen und nach dem Loggen wieder zu verstecken. Das Caching-Fieber ergriff uns beide.
  9. Auf dem Weg zum Cache “Klingerhof” kamen wir bei GC16GXV PIDING – Am Petersplatz vorbei. Der erste Nano unserer Tour. Nano-Caches sind meist ganz kleine magnetische Doserl mit einem Durchmesser von 12mm und einer Länge von 10-15mm. Diese kleinen Dinger sind daher meist recht schwierig zu entdecken. Heute hatten wir aber Glück und konnten den Kleinen in weniger als einer Minute entdecken. So macht Geocaching Spaß!
  10. Also weiter zum ursprünglichen Ziel “Klingerhof”. Halt da war doch noch ein Cache auf dem Weg. Der GC16GYE PIDING – Brücken Cache 2 ist das richtige, wenn man unter einer Brücke durch will. Hier wäre es zwar nicht notwendig gewesen, aber wenn man schon sucht, dann ordentlich. Dieser Schatz war ebenfalls in einem Ikea-Doserl winterfest verpackt.
  11. Im Auto-Navi war der GCRBM7 PIDING – Grenzland Cache – verzeichnet. Der lag jetzt zwar nicht wirklich auf dem Weg zum “Klingerhof”, aber was soll’s. Wir waren schon im Rausch ;)
  12. Im 15 Minuten Takt haben wir die letzten drei Caches samt Anfahrzeit gefunden. So ging es dann auch beim GC19TE0 PIDING – Echt gut. Die Koordinaten zeigten verführerisch in den Friedhof hinein. Da in der Beschreibung aber von einem Friedhofs-Cache nichts erwähnt wurde, gingen wir aussen herum und konnten den Cache nach kurzer Zeit nahe am Zaun zum Friedhof entdecken.
  13. Aber jetzt wird es wirklich Zeit den GC1FNQN PIDING – Der Klingerhof zu besuchen. Gerade noch rechtzeitig, denn unmittelbar nach dem Loggen dieses leicht versteckten Caches kamen zwei Reiterinnen-Muggles vorbei und begannen ihre Zigarettenpause.
  14. Bloss schnell weg. Am besten zur Prangersäule des GC1F6HZ PIDING – Kapellen und Flurdenkmäler VI. Nachdem wir uns ein nette Geschichte einer Katze von zwei Kindern (Huuh? Sprich niemals nicht einen fremden Mann an?) angehört hatten, konnten wir uns dem Suchen widmen. Bevor ich richtig loslegen konnte, hatte LemonSoda den Cache schon aus dem gefinkelten Versteck befreit.
  15. Die Sonne ist weg, es wird kalt und damit Zeit zum Heimfahren. Aber dem GC1AA8W Mc GEO DriveIn auf der Raststation Walserberg in Richtung Österreich konnten wir nicht links liegen lassen. Daher bogen wir kurz rechts ab, begaben uns zu den Koordinaten und loggten wie vorgeschlagen direkt unter der Stufe, damit uns die Videokamera nicht erwischt.

Mit dem obligatorischen Loggen im Internet – was bei 15 Caches schon eine Stunde dauern kann – ließen wir diesen wunderschönen und sehr erfolgreichen Nachmittag ausklingen.

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